Mittwoch, 25. Februar 2015

Niederbayrische Lauchkuchen

Bevor wir weiter nach Badne-Württemberg reisen, möchten wir euch die Region Niederbayern als letzten Vertreter von Bayern vorstellen. Kleine politische Info am Rande:
Bezirkspräsident ist Dr. Olaf Heinrich (CSU).
Für 4 Personen braucht ihr:

Für den Teig:
  • 400g Mehl
  • 1 TL Salz
  • 2 EL Öl 
  • 1/2 Hefewürfel
  • Prise Zucker

Für Belag:
  • 250g Quark
  • 200g Schmand
  • 1 TL Salz Pfeffer
  • 250g geräucherte Schinkenwürfel
  • 200g Lauch
  • 2 Zwiebeln
  • 200g Emmentaler

  1. Die Zutaten für den Teig verrühren und mindestens 3h gehen lassen. Danach ausrollen und auf ein Backblech geben.
  2. Quark, Schmnad, Salz umd Pfeffer zu einer Masse verarbeiten und damit den Teig bestreichen. Den Lauch und die Zwiebeln in Ringe schneiden und mit den Schinkenwürfel auf den Teig geben.
  3. Zuletzt den Emmentaler darüber geben und 25-30 Minuten im Ofen bei 180 Grad backen.


Mittwoch, 18. Februar 2015

Grießnockerlsuppe

Suppen sind eine typische Vorspeise in Bayern. Deshalb gibt es heute als Rezept, die typischste aller typischer Suppen aus Bayern. Für die Grießnockerlsuppe braucht ihr:
  • 60g weiche Butter
  • 1 gewürfelte Zwiebel
  • 1  gehackte Knoblauchzehe
  • 1 Ei 
  • 100g Grieß (Hartweizen oder Weichweizen-es geht beides)
  • Salz
  • Muskat
  • 1 TL Petersilie
  • 1,5 l Gemüsebrühe
  1. Butter schaumig schlagen und dann den Grieß,Petersilie und das Ei unterrühren. Das Ganze mit Salz und Muskat würzen. Danach 30 Minuten ruhen lassen.
  2. Den Knoblauch und die Zwiebel anbraten und dann die Gemüsebrühe hinzugeben. Dann mit 2 Löffeln Nocken abstechen und in die bereits kochende Gemüsebrühe geben. Alles 15 Minuten bei schwacher Hitze ziehen lassen. Haben die Nockerl keinen "Kern" mehr, sind fertig.
An Guàdn!




PS: Eigentlich heißt Nock(erl) kleiner Berg ;)

Freitag, 13. Februar 2015

Kissinger (Kekse)

Heute mal etwas eher: Wir möchten wir euch ein Rezept vorstellen, welches aus Bad Kissingen kommt. Dieses Stadt steht stellvertretend für die Region Unterfranken. Besonders bekannt ist sie für das in Bad Kissingen hergestellte Mineralwasser. Mittlerweile gibt es Vermutung, dass das Rezept aus Baden-Württemberg stammen könnte.
Dafür braucht ihr:
  • 300g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 300g gemahlene Haselnüsse
  • 300g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Zimt
  • 2 Eier
  • 200g geschmolzene Butter
  • Aprikosenkonfitüre oder wahlweise andere Konfitüren
  • Schokoladenguss
  • gemahlene Haselnüsse und halbe Walnusshälften zum Garnieren
  1. Das Mehl mit dem Backpulver in eine Schüssel sieben.
  2. Haselnüsse, Salz, Zucker und Zimt darüber geben. In eine Mulde die Eier geben, danach die Butter auf den Rand verteilen und eine Stunde kalt stellen.
  3. Den Teig ca. 3 mm dick ausrollen. Dann mit einem runden Gegenstand Kreise ausstechen. Auf ein Blech setzen und ca. 10 Minuten backen bei 200 Grad Ober-Unterhitze backen. 
  4. Nachdem die Kekse erkaltet sind, mit erwärmter Konfitüre bestreichen und immer 2 Kreise zusammensetzen. Den Rand danach mit Schokoladenguss bestreichen und in gemahlene Haselnüsse wenden. Oben mit dem Guss bestreichen und die Walnusshälften in die Mitte setzen.


Möge das Werk gelingen!

Freitag, 6. Februar 2015

Fränkische Brotsuppe

Nachdem wir das schöne Sachsenland bereist haben, gehen wir in Gedanken weiter in Deutschlands größtes Bundesland-Bayern. Doch zunächst wollen wir uns der Region Oberfranken widmen. Besonders bekannt ist die Region Oberfranken für sein Muschelkalkgebiet am Oschenberg, eines der 97 Naturschutzgebiete. nun zum Gericht! Die Brotsuppe wurde häufig zu Fastenzeit gegessen. Dafür braucht ihr:

  • 2-4 kleine Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 250g altbackene Brotscheiben
  • 100g Speckwürfel
  • 1/2 l Rinderbrühe
  • Salz
  • Pfeffer
  • Petersilie zum Garnieren
  1. Die klein geschnittenen Brotscheiben rösten. Die Speckwürfel anbraten, danach Zwiebeln und Knoblauch hinzugeben. Zum Schluss das Brot dazugeben.
  2. Alle in einen Topf geben und mit der Rinderbrühe ( wenn nicht vorhanden, Gemüsebrühe) übergießen.Mit der Petersilie garnieren.Wenn man die Suppe sämig möchte, sollte man die Suppe mit Brot noch 10 Minuten kochen und dann durch ein Sieb lassen, sodass nur das Feine übrig bleibt ;)




Freitag, 30. Januar 2015

Mohnrolle

Stellvertretend für die Region Oberlausitz möchten wir euch gern einen Vetreter des Mohn bzw. Mohnkuchen vorstellen-(Trommelwirbel)-die Mohnrolle.

Die Oberlausitz ist die letzte Region, die uns für das Bundesland Sachsen noch fehlt. Die Oberlausitz wird besondres durch die Pflanzenvielfalt ,wie im Zittauer Gebirge, oder die Sprache geprägt. In Teilen der Oberlausitz wird noch sorbisch gesprochen und auch die sorbische Tradition und Kultur gelebt. Das westslawische Volk brachte wahrscheinlich auch den Mohnkuchen mit in die Oberlausitz. Für diesen schmackhaften Vertreter des Mohns braucht ihr:

Für den Hefeteig:
  • 1 Pck. Trockenhefe
  • 250ml lauwarme Milch
  • 50g Zucker
  • 500g Mehl
  • 100g Butter
  • 2 Eigelb
  • 1 Pck. Vanillezucker
Für die Füllung:
  • 200ml heiße Milch
  • 250g gemahlener Mohn
  • 150g Zucker
  • 2 Eiweiß

  1. Hefe, Milch, Salz, 50 g Zucker, 500 g Mehl, 100 g Butter, 2 Eigelbe und 1 Pck. Vanillezucker zu einem Hefeteig verarbeiten. Danach 30 Minuten zugedeckt gehen lassen.(schneller geht der Teig im Backofen bei 50 Grad)
  2. Für die Füllung den gemahlenen Mohn mit heißer Milch übergießen. Den Zucker hinzugeben. 
  3. Den Teig 1cm dick ausrollen. Mit der Füllung bestreichen, aufrollen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Mit dem übrigen Eiweiß bestreichen. Nochmals ca. 15 Minuten zugedeckt gehen lassen. Im Backofen auf bei 160°C ca.30-35 Minuten bei Ober-Unterhitze backen lassen.

Donnerstag, 22. Januar 2015

Buttermilch-Beerengetzen

Heute möchten wir euch ein Eierkuchenähnliches Rezept vorstellen. Vor allem im Erzgebirge wird oft Beerengetzen oder die Heidelbeergetzen (Original Rezept) gegessen.Besonderes aß man Getzen, als man sich keine Fleischgerichte leisten konnte. Traditionell werden sie herzhaft gemacht und in einer Eisenpfanne zubereitet. Doch wir wollten euch ein Mal die süße Variante zeigen, die durchaus anders als Eierkuchen schmeckt.
Dafür braucht ihr:

  • 2 Eier
  • 250 ml Buttermilch
  • 1 Prise Salz
  • 1 Messerspitze Backpulver
  • 1 EL Zucker
  • 500g TK-Beerenmischung oder TK-Heidelbeeren
  • 100g Mehl
  1. Eier, Milch,Salz, Backpluver und Zucker miteinander verrühren. Danach das Mehl langsam dazugeben,bis der Teig cremig wird. 
  2. Den Teig in eine gefettete Auflaufform geben, Heidelbeeren darüber streuen und bei 220 Grad bei 30 Minuten im Ofen backen.


Samstag, 17. Januar 2015

Schiehböcker

Glück auf alle mitnanner! Heute sind wir im wunderschönen Erzgebirge gelandet. Eine typische Spezialität ist der Schiehböcker. Er kommt aus den Region Sosa und Eibenstock. Das Erzgebirge ist besonders für seine Weihnachtszeit bekannt. Was viele nicht wissen- früher wurde im Erzgebirge Uran abgebaut. Natürlich war der Schiehböcker die perfekte Stärkung für die Bergmänner.
Dafür braucht ihr:
  • 1 Harzer Roller
  • 1/4 Stück Butter
  • 1/4 Flasche Bier (kein Schwarzbier)
  • 2 EL Kümmel
  • Salz

  1. Alles in einen Topf geben und langsam zerlaufen lassen. Dabei immer wieder rühren, damit eine cremige Masse entsteht. 
  2. Auf eine flache Form gießen und erkalten lassen. Mit Zwiebel garnieren und 4-5 Tage durchziehen lassen. Danach einfach auf das Brot streichen und genießen.

Su des wars! Jetzte wünschen mer euch en guuden Hunger!


Donnerstag, 8. Januar 2015

Dresdner Eierschecke!?

Neues Jahr, Neue Ideen, Neue Rezepte und hoffentlich bald auch ein Neues Layout. Wir sind zurück mit einer Reise durch Deutschland. 52 Wochen lang wird es jeden Samstag Rezepte aus Deutschland geben. ( Vielleicht ist ein Rezept aus eurer Region dabei ;)) 

Anfangen wollen wir gern mit dem Bundesland Sachsen und seiner Hauptstadt - Dresden. Bekannt für Dresden ist nicht nur der Christstollen, sondern auch die Dresdner Eierschecke. Sie besteht aus drei Schichten: Die oberste Schicht besteht aus Eigelb mit Butter und Zucker,Vanillepudding und Eiweiß. Die Mittelschicht ist ein Quark-Vanille Pudding mit Butter, Ei, Zucker und Milch. Der Boden ist ein Rührteig. Der Name Schecke kommt von einem Leibrocke , den Männer im 14 Jahrhundert trugen. Su aber itze giehts lus!

Für den Teig braucht ihr:
  • 60g Margarine
  • 80g Zucker
  • 1 Ei
  • 180g Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • je 1 Tropfen Backaromen (Zitrone, Vanille, Rum)
Für die Füllung braucht ihr:
  • 500g Quark
  • 1/4 Öl
  • 150g Zucker
  • 1/2 Vanillepudding
  • 1 EL Milch
  • je 1 Tropfen Backaromen (Zitrone, Vanille, Rum)
Für die "Decke" braucht ihr:
  • 1 Päckchen Sahnepudding
  • 400ml Milch
  • 3 EL Zucker
  • 100g Butter
  • 4 Eigelb
  • 4 Eiweiß
  1. Die Zutaten für den Teig vermischen und zu einem Mürbeteig kneten. Danach 30 Minuten ruhen lassen.
  2. Die Zutaten für die Füllung vermischen und zu einer cremigen Masse verarbeiten.
  3. Pudding für den Guss kochen. Abkühlen lassen und die Butter unterrühren. Nach dem Erkalten das Eigelb unterrühren. Das Eiweiß steif schlagen und unterheben.
  4. Den Teig in eine gefettete Springform geben. Dann Füllung auf den Teig geben. Zuletzt den Guss aufbringen.
  5. Im vorgeheizten Backofen bei Ober-Unterhitze bei 175 Grad 45 Minuten backen bis die Schecke ein dunkles Braun zeigt.
 Gudn Abbedied! 
 




Samstag, 1. November 2014

Pizza-Grundrezept

Ciao-das heißt "Hallo" auf Italienisch. Immer wieder haben wir beim Pizza backen festgestellt, das der Teig zu dick oder schon halb verbrannt war. Deshalb stellen wir euch heute unser Liebling-Pizzarezept vor, von dem wir finden, das er genau richtig ist. Also schön kross, aber noch nicht verbrannt.Dafür braucht ihr:

  • 500g Mehl
  • 4g frische Hefe
  • 2 EL Olivenöl
  • 300ml lauwarmes Wasser
  • 10g Salz
  1. Alle Zutaten in die Schüssel geben und min. 5 Minuten durchkneten. Den Teig circa 1h Stunde gehen lassen.
  2. Denn Teig nun ausrollen und bei 220 Grad im Ofen für 3 Minuten backen. Dann wenden und nochmal 3 Minuten backen. Dann rausnehmen und beliebig belegen
  3. Zum Schluss noch 15-20 Minuten bei 220 Grad backen.
In unserem Fall haben wir den Teig mit einer Tomatensauce bestrichen und mit Thunfisch, Mais und Zwiebeln belegt.